Bruderschaften in St.Severinus Kommern

Kevelaer-Bruderschaft:

Kevelaer-Wallfahrt 2011 Am 2. Juli 2011 nahmen ca. 200 Pilger an der diesjährigen Wallfahrt nach Kevelaer zur "Trösterin der Betrübten" teil.
Aus dem Seelsorgebereich Veytal fuhren mit Pastor Möller und 3 Messdienern insgesamt 80 Wallfahrer zunächst nach Mechernich und von dort aus mit insgesamt vier Bussen bei optimalem Wallfahrtwetter zur hl. Maria, Trösterin der Betrübten. In Kevelaer kamen noch zwei Busse aus Mutscheid zu unserer Wallfahrtsgruppe. Nach der Ankunft verblieb den Teilnehmern noch reichlich Zeit bis zum Beginn des Kreuzweges um 10.00 Uhr.

Wie auch schon in den Jahren zuvor wurde die Gruppe, welche den großen Kreuzweg ging, musikalisch von der Blaskapelle "Haste Töne" aus Wallenthal unterstützt. Eine zweite, kleinere Gruppe unter Leitung von Johannes Jansen ging direkt zur Pax-Christi-Kapelle, um dort den kleinen Kreuzweg zu beten.
Kurz nach 11.00 Uhr zogen die Wallfahrer dann alle gemeinsam in die Pax-Christi-Kapelle ein, wo unter musikalischer Begleitung eine kleine Andacht gehalten und anschließend der sakramentale Segen erteilt wurde. Hiernach war bis zum Beginn der Messe in der Basilika um 16.15 Uhr Freizeit angesagt.

Nach Ende der Messe wurden dann gegen 17.15 Uhr verdiente Wallfahrer für ihre Treue geehrt. Zu den Geehrten gehörten in diesem Jahr unser Präfekt Johannes Jansen aus Satzvey für 40 Jahre sowie Frau Inge Hamacher und Frau Margot Oberauner für 25 Jahre Teilnahme an der Wallfahrt. Hiernach ging es wieder musikalisch begleitet zu den Bussen. Gegen 18.00 Uhr fuhren wir dann, gestärkt mit dem Segen der hl. Mutter Maria, zurück in unsere Heimatorte, wo wir alle gut angekommen sind.



Ansprechpartner
Herr Johannes Jansen
Tel. 02256/7111

Frau Ursula Beul
Tel. 02443/5489

St. Matthias Bruderschaft:

St.Matthias Bruderschaft
St. Severinus mit St.Matthias Mit einer Urkunde aus dem Jahr 1982 wurde die Kommerner Bruderschaft vom Abt von St. Matthias in Trier, Ansgar Schmidt OSB, in die Erzbruderschaft des heiligen Matthias aufgenommen.
Zum Brudermeister wurde Frau Hildegard Frings und zum Geistlichen Beirat Herr Pfarrer i.R. Hubert Leuchter benannt.
Die hl. Helena, Mutter Constantins, soll die Reliquien nach Rom und von dort zum größten Teil nach Trier, ihrer Lieblingsstadt, gebracht haben. Seit 1984 übt Karl-Günther Fuß das Amt des Brudermeisters aus und pilgert in diesem Jahr zum 25. Mal nach Trier.
Im Jahr 1987 fand sich zum ersten Mal eine kleine Gruppe von Fußpilgern aus Kommern zusammen, die von Blankenheim nach Trier pilgerte.

Im Jahr 1991 errichtete die Kommerner St.-Matthias-Bruderschaft ein Pilgerkreuz im Wald in der Nähe von Blankenheim, das am 25. April von Pastor Bister im Beisein von 52 Mitgliedern feierlich eingeweiht wurde.
Inzwischen besteht die Bruderschaft aus etwas mehr als 100 Mitgliedern. Die Zahl der Fußpilger beläuft sich jährlich zwischen 35 und 40, Tendenz steigend. Etwa die gleiche Anzahl Mitglieder pilgert jährlich mit dem Bus nach Trier, wo man zusammen mit den Fußpilgern die heilige Messe feiert.
Am Samstag, 31.01.2009, fand bei Kaffee und Kuchen die Jahreshauptversammlung statt, die wie jedes Jahr rege Teilnahme fand.

Jahreshauptversammlung der St.-Matthias-Bruderschaft Kommern am 22. Januar 2011
Nach der Begrüßung der anwesenden 58 Mitglieder durch den Brudermeister und dem Dank an Herrn Präses Pastor Möller und Herrn Prof. Fuhs für ihr Erscheinen, wurden nach dem gemeinsamen gemütlichen Kaffeetrinken die zehn in der Einladung angeführten Tagesordnungspunkte abgehandelt.
Auch wurde der 2010 verstorbenen Mitglieder Frau Marianne Bläser und Frau Therese Hein gedacht.
Der Jahresbericht 2010 wurde von der Schriftführerin Annelie Liepertz vorgelesen.
Herr Norbert Grenzer verlas als Kassierer den Kassenbericht. Die Kasse war von Frau Marlene Lux und Herr Walter Schäfer geprüft und die Richtigkeit sowie die Vollständigkeit der Belege bestätigt worden.
Bei der diesjährigen Jahrshauptversammlung standen Neuwahlen auf dem Programm.
Folgende Personen wurden gewählt:

Brudermeister:Herr Karl-Günther Fuß
stellvertretenden Brudermeister:Herr Wilfried Brock
stellvertretende Brudermeister:Frau Marlene Lux (Organisation Buswallfahrt)
Schriftführerin:Birgit Lorbach
Kassierer:Herr Norbert Grenzer
Kassenprüferinnen:Frau Simone Fuß und Frau Beate Nöthen

Das diesjährige Fußpilgertreffen findet am 18.03.2011 im Sportlerheim Kommern statt. Da in diesem Jahr eine Jubiläums-Fußwallfahrt (25 Jahre) ansteht, bat der Brudermeister um Vorschläge, wie man dieses große Ereignis gebührend begehen könne. Ein Arbeitskreis wurde angedacht, wozu der Brudermeister Karl-Günther Fuß gezielt einige Mitglieder der Bruderschaft ansprechen wird.
Nun ist geplant, für 2013 erneut eine Studienfahrt von der Firma Rotala ausarbeiten zu lassen. Um dem religiösen Hintergrund gerecht zu werden, wurden die Spuren des Hl. Patrick (Irland) oder die Spuren des Apostels Paulus (Malta bzw. Griechenland) ins Gespräch gebracht. Eine diesbezügliche Entscheidung ist aber noch zu treffen.
Die Jahreshauptversammlung fand wie immer in sehr gemütlicher, harmonischer und familiärer Atmosphäre statt, wozu auch die Anwesenden durch viele persönliche Gespräche untereinander sehr beitrugen.

Termin der diesjährigen Fußwallfahrt:
Termin: Do. 26. Mai - So. 29. Mai 2011.


Pilgerreise nach Santiago de Compostela

"Beeindruckend, Intensiv, Tiefsinnig, Schön, Sehenswert, mit Worten nicht immer zu beschreiben … das muss man erlebt haben"

Das sind nur einige Beschreibungen der Pilger der Matthias- Bruderschaft Kommern von der diesjährigen Pilger-, Studien und Wanderreise nach Santiago de Compostela vom 13. bis 23. September 2010.
Insgesamt 33 Mitglieder machten sich auf den geschichtsträchtigen Jakobsweg; der sowohl mit dem Bus als auch zu Fuß erkundet wurde.
Gestartet wurde früh morgens um 3.30 Uhr in Kommern mit einem offenbar riesigen Bus, der sich zunächst gar nicht in den Ortkern traute. Nach einem kurzen "Hab ich auch alles?-Check" brachte der Bus die Pilger zum Flughafen Düsseldorf, von wo aus es dann mit dem Flieger nach Bilbao ging. In Pamplona wurde das erste Quartier bezogen und natürlich auch gleich Besichtigungen gemacht.
Am nächsten Tag setzten die Pilger erstmalig ihre Reise zu Fuß fort und betraten den Jakobsweg. In den Pyrenäen wanderten sie über Roncesvalles nach Espinal.

Nach einer weiteren Übernachtung in Pamplona ging es am 3. Tag, vorbei an der Stiftskirche Santa Maria de Eunate, ins Tal des Ebro nach Logrono.

An der Puente la Reina treffen sich mehrere Pilgerwege, auf denen Gläubige aus fremden Ländern die Pyrenäen überschreiten, und fügen sich zu einem Hauptweg, dem Camino Francés, zusammen.
Burgos ist am 4. Tag das Etappenziel. Die ehemalige Hauptstadt Kastiliens ist ein religiöses Zentrum und besitzt eine Fülle von Kunst- und Kulturdenkmälern.
Nach einer 10 km langen Wanderung erreichte die Gruppe am Nachmittag des 5. Tages die Königsstadt León. Sie war einst die Hauptstadt des gleichnamigen Königreiches und stand in dem Ruf eine der pilgerfreundlichsten Städte zu sein, weshalb sich die Eifeler gleich zwei Tage in dieser Stadt aufhielten. Mit ihrer umwerfenden Kathedrale und deren beeindruckenden Buntglasfenstern ist die Stadt aber auch mehr als sehenswert.
In der im Baukomplex von San Isidoro erbauten Kirche nahmen die Pilger Samstagabend an einer Hl.- Messe teil.
Auf dem Weg von León nach Congosto erreichten die Pilger auch das Cruz del Hierro, ein eisernes Kreuz, das auf einem ständig wachsenden Steinhaufen steht. Hier legen Pilger einen Stein ab, mit der Bitte um Schutz für den weiteren Weg. Einige Pilger hatten sogar Steine von zu Hause mitgebracht.
Den 8. Tag der Reise verbrachten die Pilger in Galizien, wo sie eine wunderschöne Wanderung durch die Weinberge des Bierzo machten.

Am 9. Tag endlich erblickten alle zum ersten Mal die Türme der Kathedrale von Santiago de Compostela. Das letzte Stück des Pilgerwegs zum Grab des Hl. Jakob wird selbstverständlich zu Fuß fortgeführt. Auch wenn hier erst einmal Schlange-Stehen angesagt war, so kann ein solches Ziel wohl eindrucksvoller nicht sein.
Am nächsten Tag stand eine Stadtführung auf dem Programm und weil die Zeit reichte, wurde noch ein Kurztripp zum Kap Finisterre, dem sprichwörtlichen „ Ende der Welt“ unternommen. Den Blick von dieser Felsklippe aufs offene Meer hinaus wird wohl keiner der Reisenden jemals vergessen.
Wie eingangs erwähnt bleibt festzuhalten, dass es eine unbeschreiblich schöne Reise war. Wenngleich von Urlaub in Bezug auf Erholung nicht die Rede sein kann. Der anschließende Muskelkater zwang den ein oder anderen doch noch einige Tage zu Hause erst einmal aufs Sofa. Hier hatte man ja dann genügend Zeit sich die Fotos und Eindrücke der Reise noch einmal zu verinnerlichen.




St.Sebastianus Schützenbruderschaft

Ansprechpartner
Prof. Hans Fuhs
Tel. (Privat) 02443/5542